Neun Seentour Nordschwarzwald

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Touren/sport/freizeit Kategorie: Radtouren

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  • Tourdaten:

    Streckenlänge: 142,9 km

    Höhendifferenz: 3867 Meter

     

    Die anspruchsvolle Mountainbiketour führt an acht Karstseen des Nordschwarzwaldes vorbei, auf 142 km sind 3800 Höhenmeter zu überwinden. Gestartet wird auf der Unterstmatt, auf dem Mannheimerweg fährt man vorbei am Hundseck zum Sand, weiter bergauf zur Badnerhöhe und zum Friedrichsturm. Der weitere Weg führt unterhalb des Seekopf zum Herrenwieser See, dem ersten Karstsee der Tour.

    Herrenwieser See:

    Der auf 834 Meter über NN liegende Karstsee ist in der letzten Eiszeit entstanden und bedeckt eine Fläche von 1,8 ha und ist 9,5 Meter tief. Der eingezäunte See wird von einem Weg umrundet, das Ufer darf aus Gründen des Naturschutzes nicht betreten werden.

    Auf dem Promenadenweg geht es zur Hütte des Schwarzwaldvereins bei Herrenwies und weiter entlang des Schwarzenbaches in Richtung Schwarzenbachtalsperre. Diese wird entlang des Ufers bis zur Staumauer umfahren.

    Schwarzenbachtalsperre:

    Mit dem Bau der 400 Meter langen und 65 Meter hohen Staumauer des zwei Kilometer lange Stausees wurde 1922 begonnen und nach 4-jähriger Bauzeit wurde sie 1926 fertiggestellt. Die Schwarzenbachtalsperre dient als Pumpspeicher für das Elektrizitätswerk Rudolf-Fettweis-Werk in Forbach. Die Talsperre ist ein Naherholungsgebiet zum Wandern, Baden und Bootfahren.

    Nach der Überquerung der Staumauer, geht es durch den Wald bis Ebersbronn und von dort zum Schurmsee.

    Schurmsee:

    Der Schurmsee liegt 794 Meter hoch zwischen Hundsbach und Schönmünzach.
    Er erstreckt sich auf einer Fläche von 1,6 ha und ist ca. 13 Meter tief. Im Jahr 1985 wurde der See und das Ufergebiet zum Naturschutzgebiet Schurmsee erklärt.

    Vom Schurmsee aus führt die Tour auf gut ausgebauten Waldwegen nach Zwickgabel und von dort zur vierten Etappe dem Huzenbacher See.

    Huzenbachersee:

    Der Sagen umwobene See liegt auf 747 m Höhe im Nationalpark Schwarzwald und hat als Besonderheit gelbe Teichrosen aufzuweisen. Ihre Blüte kann Mitte bis Ende Juli betrachtet werden. Er entstand vor ca. 25.000 bis 30.000 Jahren und wurde seit dem 18. Jahrhundert als Schwallwasser genutzt. Zur besseren Regulierung des Wasserstandes wurde im Jahr 1895 am Seeausgang ein Wehr errichtet. Durch diese Maßnahme wurde der Wasserspiegel um zwei Meter angehoben, somit beträgt die Wassertiefe sieben bis acht Meter.

    Vom Huzenbacher See wird nun die nächste Etappe quer durch den Wald über den Kleemißweg und Stumpengrubstraße nach Tonbach und Baiersbronn in Angriff genommen. In Baierbronn biegt man ins Sankenbachtal ab, entlang des romantischen Tals geht es zum Sankenbachsee.

    Sankenbachsee:

    Er umfasst 2,4 Hektar und hat eine Wassertiefe von sieben Meter. In den Jahren 1980 und 1981 wurde an der Endmoräne des früheren Sankenbachsees ein Erdwall errichtet. Dadurch wurde der vor ca. 3000 Jahren verschwundene See wieder erschaffen.

    Vom Sankenbachsee aus wird nun die Glasmännle-Hütte als Rastpunkt angesteuert, bevor die längste Etappe über den Kniebis und Kammerloch zum Glaswaldsee beginnt.

    Glaswaldsee:

    Der See wurde während der letzten Eiszeiten durch einen Gletscher aus dem Buntsandstein des steilen Osthang der Lettstädter Höhe herausgehobelt. Der von steilen Ufern umsäumte See hat eine Größe von 3 Hektar und eine Wassertiefe von 11 Metern. Er ist ein Teilgebiet des 1960 unter gleichem Namen eingerichteten Naturschutzgebiets .

    Auf dem Neuen Höhenweg geht es über die Absbachhöhe vorbei an der Alexanderschanze zum Buhlbachsee.

    Buhlbachsee:

    Der in einem tief eingekerbten Kessel auf der Ostseite des Schliffkopf-Höhenzuges liegende See entstand während der letzten Eiszeit. Der See ist 160 Meter breit und 200 Meter lang, in seiner Mitte liegt eine mit Moorbirken bewachsene Insel. Der Buhlbachsee gehört seit 2014 zum Nationalpark Schwarzwald.

    Vom Buhlbachsee aus führt die Tour unterhalb der B 500 auf gut ausgebauten Waldwegen weiter zum Ruhestein und von dort über den Michael-Glaser-Weg durch das Bannwaldgebiet runter zum Wildsee.

    Wildsee:

    Er liegt 910 Meter über NN in einem 120 Meter tiefen Kar aus der letzten Eiszeit. Der fast kreisrunde 2,4 Hektar große See ist ca. 11 Meter tief und gehört zu dem bereits 1911 ausgewiesenen 86 Hektar großen Bannwaldgebiet Wilder See und ist damit das älteste Naturwaldreservat in Baden-Württemberg. Seit 2014 ist er Teil des Nationalpark Schwarzwald.

     

    Vom Wildsee aus geht es zum Seibelseck und weiter zum Mummelsee, dem wohl bekanntesten Karsee im Schwarzwald.

    Mummelsee:

    Er liegt auf 1028 Meter über NN und bedeckt eine Fläche von 3,7 Hektar. Am Ufer des See liegt die Erlebniswelt Mummelsee mit Streichelzoo für Kinder, Souvenirläden, Imbiss, Tretbootverleih und Hotel.

    Die restliche Etappe führt vom Mummelsee hoch zur Hornisgrinde und von dort zurück zum Ausgangspunkt Unterstmatt.

     

    Bildnachweis:

    Herrenwiesersee:  wikipedia

    Schurmsee: wikipedia

    Huzenbachersee: wikipedia

    Sankenbachsee: wikipedia

    Glaswaldsee: wikipedia

    Buhlbachsee: wikipedia

     

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