Schauenburg Oberkirch

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Einträge Kategorie: Schlösser/Burgen/KlösterEinträge Tags: Renchtal und schwarzwald

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  • Die Schauenburg wurde zwischen 1070 und 1090 von Herzog Berthold II von Zähringen erbaut, von 1270 bis 1290 erfolgte der Ausbau zur Schildburg mit mehreren Wohntürmen. Der Name stammt aus dem altdeutschen Schouwe, was so viel bedeutet wie Wachturm. Heute sind die zwei Wohntürme und die Schildmauer zum Teil erhalten, man hat von der Schauenburg einen herrlichen Blick über Oberkirch und die Rheinebene. Die Burg mit ihrer Burgwirtschaft ist ein beliebtes Ausflugsziel.

    Die Geschichte der Schauenburg

    ca.1050 – Erbauung der Burg durch Herzog Berthold II von Zähringen, sie wird mit Dienstmannen besetzt.

    ca.1090 – geht sie durch Heirat der Luitgarde von Zähringen, Tochter Bertholds, mit Gottfried Pfalzgraf von Calw auf die Grafen von Calw und Eberstein über.

    1131 – bringt Herzogin Uta von Schauenburg die Burg, die sie von ihrem Vater, Gottfried von Calw erbt, mit in die Ehe mit Herzog Welf VI., einem Bruder Heinrichs des Stolzen von Bayern. Welf, erst 18jährig, gerät in Streit mit Uta’s Vetter, dem Grafen von Calw, welcher die Burg mit Verbündeten belagert.

    1133 – veranlaßt Kaiser Lothar den Abzug der Belagerer. Später lebt Herzogin Uta, nach der Trennung von Welf, zeitweise auf der Burg.

    ca.1200 – erbt der Vetter Uta’s, Eberhard von Eberstein die Burg, sie bleibt bis zum Aussterben der Ebersteiner (ca.1660) deren Lehen.

    ca.1250 – treten die Ganerben immer mehr als eigentliche Herren der Burg auf, besonders die Ritter v. Schauenburg, die Vorfahren der heutigen Familie von Schauenburg.

    1432 – die bekannteste Schauenburger Fehde (ausführlicher Bericht in der Schloßwirtschaft).
    um 1500 – wohnen die Besitzer nur noch zeitweise hier und ziehen in ihre Stadthäuser.

    17.Jahrh. – in den Kriegswirren des 17. Jahrhunderts wird die Burg stark in Mitleidenschaft gezogen.

    1650 – 1661 – ist Grimmelshausen, der Dichter des “Simplicius Simplizissimus” Verwalter der Schauenburger und zeitweise Burggraf.

    ab 1659 – wird die Unterhaltspflicht von der Burg auf das Schloß in Gaisbach übertragen.

    1731 – wird überliefert, daß die Burg “gänzlich in Ruinen liegt”.

    Die Sage der Schauenburg

    Ein Ritter von der Schauenburg erhoffte sich von seiner Gattin einen Sohn. Als er von der Jagd zurückkehrend die Nachricht erhielt, dass ihm eine Tochter geboren sei, erzürnte er gegen seine Gemahlin. Sie starb aus Kummer, und der Ritter übergab das Kind einer Magd und zog auf Ritterschaft in die weite Welt. Als er nach 20 Jahren auf die Schauenburg zurückkehrte, ließ er nach dem Mädchen forschen und forderte es auf, zu ihm auf die Schauenburg zu kommen und eine Ehe mit einem reichen Vetter einzugehen. Die Jungfer, unwissend ihrer adeligen Herkunft, hatte sich einem Müllersknecht verheiratet. Sie verließ nun heimlich ihren Gatten, um dem verlockenden Angebot ihres Vaters zu folgen. Nach einigen Jahren, als auf der Schauenburg ein großes Fest war, sah sie beim Tanzen ihren zufällig dorthin gekommenen ersten Gatten wieder und fiel tot um.
    Seitdem erscheint sie alle 50 Jahre einem Wanderer und bittet um Erlösung. Er muss ihr einen Wunsch erfüllen oder nach drei Tagen sterben. Vor ungefähr 100 Tagen sei sie einem Hirtenbüblein begegnet. Sie zog einen zierlichen Schuh vom Fuße und deutet auf die Quelle, daß es ihr damit Wasser schöpfen sollte. Aber das Kind lief erschrocken den Berg hinab und starb nach drei Tagen an Fieber.
    Ein alter Waldhüter erzählte uns, er habe die weiße Dame an einem schönen Sommermorgen durch die Burgwiesen wandern sehen in langem, weißen Schleppgewand, das “dicht von Tau genetzt war”: Er habe ihr auf ihre Bitte höflich den Weg nach Oberkirch gezeigt. Da habe sie ihm ein Geldstück gegeben, das längst außer Kurs war und alsbald aus seiner Tasche verschwand. Die Holzhauer im Wald hatten aber niemanden herabkommen sehen und sagten zu ihm: “Du hast die weiße Dame gesehen und musst sterben”. Er aber ist 80 Jahre alt geworden und glaubt, dass er sie erlöst habe.

    Quelle: http://www.schauenburg.de/

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