Saverne

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Einträge Kategorie: Städte/Orte

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  • Saverne

    Die elsässische Stadt Saverne im liegt am Flüsschen Zorn und ist über dieses mit dem Rhein-Marne Kanal verbunden. Im Stadtzentrum wurde der Hafen Quai du Chatéau mit 70 Anlegeplätzen angelegt, hier ergibt sich die Möglichkeit auch ohne einen Bootsführerschein eine Yacht für den Urlaub zu chartern. Am Hafen befindet sich auch ein großer Parkplatz, der optimale Ausgangspunkt, um die Innenstadt von Saverne zu erkunden. Von hier geht es zum Schloss Rohan und dessen Gärten. Die Fassade des auch als „ Elsässisches Versailles“ bezeichneten Prachtbaus misst 140 Meter. Im Inneren des Sandsteinbaus befindet sich ein Museum für Kunst, Geschichte, Archäologie und die Sammlungen von Louise Weiss. Umrundet man das Schloss Rohan führt der weitere Weg über den Place du Général de Gaulle zur Grand Rue und dem Maison Katz. Dieses außergewöhnliche Fachwerkhaus stammt von 1605 und gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern im Elsass. Vorbei an der Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité führt der Weg zurück zum Schloss Rohan.

    Sehenswert ist auch der Rosengarten von Saverne. Im Roseraie de Saverne gibt es von Mai bis September 550 Arten von Rosen zu sehen. Auf den 1,5 ha des Gartens stehen 8500 Rosenstöcke.

    Geschichte von Sarvene

    Die Gründung von Saverne geht auf die römische Militärstation „Tres Tabernae“ (lat. „Drei Tavernen“) zurück. Sie diente der Sicherung der Zaberner Steige, dem Vogesenübergang an der Römerstraße Straßburg Metz und später als römisches Verwaltungszentrum. Im 12. Jhd gelangte die zum Bistum Metz gehörende Stadt zum Bistum Straßburg. In dieser Zeit wurde Saverne mehrmals von den Engländern heimgesucht und 1444 von den Armagnaken – die “armen Gecken”, einem marodierenden Söldnertrupp, überfallen. Ein weiteres blutiges Kapital trug sich im Bauernkrieg (1524-1526) zu. In Saverne verschanzten sich die Bundschuh-Bauern ( so benannt nach ihrer Fußbekleidung) unter der Führung von Erasmus Gerber mit rund 20.000 Mann. Da die Stadtbevölkerung es mit den Aufständischen hielt, rief der österreichische Landvogt im Elsass Herzog Anton von Lothringen zur Hilfe. Dieser sicherte den Bauern, nachdem sie ihre Waffen abgelegt hatten, freien Abzug zu. Doch kaum hatten sich die Stadttore geöffnet, schlachteten die Landsknechte von Herzog Anton von Lothringen, ohne dessen Einwilligung, rund 18.000 Bauern ab.

    Während des Dreißigjährigen Kriegs (1618-1648) war die Stadt hart umkämpft und wechselte mehrmals den Besitzer. Von 1414 bis zur Französischen Revolution 1789 diente Saverne den Straßburger Bischöfen als Residenz.

    Einer von ihnen war Wilhelm Eugen von Fürstenberg, der 1682 zum Bischof ernannt wurde und dessen größte Fähigkeit darin bestand, sämtliche europäischen Hofskandale zu verbreiten. Nach den Fürstenberger übernahm das Geschlecht der Rohan das Bistum. Der letzte der vier Bischöfe von Rohan war Kardinal und Fürstbischof Louis-Rene de Rohan-Gueme. Er ließ das Saverner Schloß erbauen und übertraf an Pomp, Luxus und Verschwendungssucht all seine Vorgänger. Er verstrickte sich auf naive Weise in die gegen Marie-Antoinette gerichtete Halsbandaffäre und wurde am 15. August 1785 verhaftet und am 31. Mai 1786 vom Obersten Gerichtshof freigesprochen, dennoch verlor er alle seine Ämter und musste sich in seine Klöster zurück ziehen.

    Von 1877 bis 1890 war Zabern der Standort des Rheinischen Jäger-Bataillons No. 8 und von 1890 bis 1918 waren im Schloss Rohan zwei Bataillone des 2. Oberrheinischen Infanterie-Regiments Nr. 99 stationiert. Ende 1913 kam es zur Zabern-Affäre. Ein Offizier des Regiments beschimpfte die elsässische Bevölkerung als „Wackes“, was wiederum zu Demonstrationen der Einheimischen führte und in einer übertriebenen Gegenreaktion des Militärs gipfelte („Zabern-Affäre“).

    Im Zuge der Nordwind Offensive (Januar 1945) der deutschen Wehrmacht, versuchten deutsche Truppen vergeblich Saverne zurückzuerobern.

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