Mont Saint Odile

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Einträge Kategorie: Schlösser/Burgen/Klöster

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  • Das meist besuchte Ausflugsziel im Elsass ist das auf einem steil zur Rheinebene hin abfallenden Sandsteinplateau erbaute Kloster Mont Saint Odile . Neben Tourismus ist der Odilienberg oberhalb der Stadt Obernai auch die wichtigste Pilgerstätte im Elsass. Es werden neben kirchliche Seminare auch Kongressen und Schulungen durchgeführt. Das Kloster wurde um 700 von Odilia, einer Tochter des fränkischen Herzogs Eticho, in der damaligen Hohenburg gegründet. Heute ist neben dem Kloster ein Hotelbetrieb sowie eine Selbstbedienungsgaststätte in der Anlage untergebracht. Auf dem Gelände des Kloster Odilienberg befinden sich die große Basilika, die Kapelle der Tränen, die Kreuzkapelle sowie die Odilienkapelle in der die Heilige Odilia beigesetzt ist. Von der riesigen Terrasse die rund um die Gebäude läuft hat man einen herrlichen Blick über die Rheinebene bis zum Schwarzwald. Rund um den Mont Saint Odile führt die zehn Kilometer lange Haidenmauer, deren Ursprung wohl um 1000 v. Chr. liegt und um die sich allerlei Mythen ranken. Ein Wanderweg führt entlang der gesamten Länge der Mauer. Unterhalb des Odilienbergs liegt die Ruine von Kloster Niedermünster, das ebenfalls von Odilia erbaut wurde. Es diente dem Empfang von Pilgern die das Kloster Hohenbourg nicht erreichen konnten.

    Legende der Hl. Odilia

    Laut der Legende um die heilige Odilia wollte ihr Vater Herzogs Eticho (auch: Attich, Adalric, Chatic genannt ), seine blindgeboren Tochter töten. Doch ihre Mutter Berswinde konnte sie retten und durch eine Amme in das Kloster Palma nach Baume-les-Dames an der Doubs bringen lassen. Dort wurde durch einen Engel der Wanderbischof Erhard von Regensburg zu ihr geschickt. Als Erhard Odilia tauft erlangte sie ihr Augenlicht zurück. Nach Jahren wurde Odilia von ihrem jüngeren Bruder Hugues nach Hause zurück geholt, worauf hin Eticho seine Sohn aus Wut erschlug.

    Odilia konnte ihren Bruder wieder zum Leben erwecken , musste allerdings wieder vor ihrem Vater fliehen. Während der Verfolgung durch diesen, kam Odilia an einem Felsen in der Nähe der heutigen Kapelle St. Ottilien bei Freiburg im Breisgau vorbei. Der Fels tat sich auf und sie konnte sich vor den Häschern ihres Vater verstecken. In späteren Jahre versöhnte sich ihr schwerkranker Vater mit Odilia und sie erhielt die Hohenburg auf dem Odilienberg zur Gründung ihres Klosters.

    Die weiter Überlieferung berichtet, dass die sterbende Odilia ihre Ordensschwestern in Klosterkirche zum Gebet schickte, als diese zurück kamen fanden sie diese tot auf. Durch inständige Gebete wurde Odilia wieder ins Leben gerufen und erklärte sie danach, das Lucia von Syrakus ihr zeigte was man mit den Augen nicht sehen, mit den Ohren nicht hören, sondern nur mit Herzen wahrnehmen konnte. Daraufhin ergriff sie selbst den Kelch, nahm die hl. Kommunion und verstarb. Dieser Kelch wurde bis in Jahr 1546 auf dem Odilienberg gezeigt und man gab den Pilgern daraus zu trinken.

    Geschichte von Mont Saint Odile

    Die Gründung des Kloster geht auf Odilia Tochter von Herzog Eticho und Berswinde im Jahr 700 zurück. Seine Blühtzeit erlebte das Kloster Hohenburg während des 12. Jhd unter der Äbtissin Herrad von Landsberg. Sie schrieb das Buch „ Hortus Deliciarum“ was das ganze Wissen des Mittelalters zusammenfasste, das 1870 bei einem Brand in Straßburg ein Raub der Flammen wurde. Im Laufe des Bauernkrieges wurde das Kloster 1521 geplündert und 1546 durch einen Brand vernichtet. Hiernach wurde das Nonnenkloster aufgelöst und den Prämonstratensermönche übergeben, die zu einem bekannten Wallfahrtsort für Augenkranke machten. Während der französische Revolution wurden die Mönche vertrieben. Im Jahr 1853 wurde Mont Saint Odile aus Privatbesitz zurück erworben und dem Bischof von Straßburg übergeben. 1946 wurde die hl. Odilia durch Papst Pius XII zur Schutzpatronin des Elsasses ernannt. Odilia wird wird zweimal im Jahr gefeiert, am ersten Sonntag im Juli und zu ihrem Todestag dem 13. Dezember. Zu der Feier ihres Todestages kamen 1920 über 100.000 Menschen auf den Odilenberg und 1988 besuchte Papst Johannes-Paul II ihr Grab.

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