Kloster Frauenalb

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Einträge Kategorie: Schlösser/Burgen/KlösterEinträge Tags: Kloster und schwarzwald

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  • Das Kloster Frauenalb geht auf eine Stiftung von 1190 durch Graf Eberhard III. von Eberstein und dessen Mutter Uta zurück. Sein Vater Berthold III stiftete schon im 1148 das Zisterzienserkloster Herrenalb . Die Klosterruine ist eine der bedeutendsten barocken Klosterbauten im Nordschwarzwald. Das Benediktinerinnenkloster blieb adligen Frauen vorbehalten die oftmals schon im jugendlichen Alter im Kloster untergebracht wurden. Im Mittelalter erlangte das Kloster Herrschaft bis in den Kraichgau hinein, für mehr als 50 Dörfer war Kloster Frauenalb das geistige und weltliche Oberhaupt. Im Jahre 1341 erlangte der Markgraf von Baden die Vogtei . Ein Brand zerstörte im Jahr 1508 den gotischen Klosterbau, den nur die Klosterkirche von 1406 und das Siechenhaus überstanden. Während des Bauernkrieges wurde das Kloster 1525 ausgeraubt, dank seiner ausgedehnten Besitzungen kam der Wohlstand bald wieder zurück. Seine Einkünfte bezog Kloster Frauenalb im Jahr 1553 nicht nur durch die Klostermühle, dem Gasthaus, der Ziegelhütte und der Webstuben der Laienschwestern, sondern auch die 38 Dörfer rechts und die 10 Dörfer links des Rheins. Der evangelische Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach hob 1598 das Kloster im Zuge der sogenannten Oberbadischen Okkupation auf, die letzte Stiftsfrau verließ 1605 Frauenalb. In der Zeit von 1598 bis 1631 stand es unter protestantischer Herrschaft.

    Während des Dreißigjährigen Krieg wurde die Abtei rekatholisiert und durch Benediktinerinnen des adligen Stifts Urspring wiederbelebt, diese mussten allerdings 1634 nach Lichtental flüchten und kehrten erst 1645 ins Kloster Frauenalb zurück. Im Jahr 1696 wurde das alte Konventsgebäude abgerissen und bis 1704 entstand ein dreistöckiger Neubau. Zwischen 1727 und 1733 wurde unter Äbtissin Maria Gertrud von Ichtratzheim, die „baulustige Barockfürstin“, die doppeltürmige Klosterkirche aus Buntsandstein neu erbaut. Durch den Frieden von Lunéville fiel Kloster Frauenalb 1802 an Baden und wurde im Zuge der Säkularisierung 1803 aufgehoben. Zwischen 1803 und 1812 wurde der Klosterbau durch verschiedene Gewerbebetriebe genutzt und zwischen 1813 bis 1816 diente er als Militärlazarett. Im Jahr 1819 wird das Klostergebäude an Privat versteigert und diente danach verschiedenen Gewerben wie Lackwaren- und Tuchfabrik, Spinnerei, Weberei, Färberei und Bierbrauerei als Fabrikgebäude. Mehrere Brände zwischen 1811 und 1853 zerstörten die Klosteranlage von Frauenalb.

    Ab 1910 wurden Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt,1960 wurde die

    “Stiftung Frauenalb” gegründet, die die Ruine erwarb und erhalten will.

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