Hochburg bei Emmendingen

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Einträge Kategorie: Schlösser/Burgen/KlösterEinträge Tags: schwarzwald

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  • Die Gründung der eindrucksvollen Festung geht wahrscheinlich auf Dietrich von Hachberg aus dem Hause der Grafen von Nimburg im 11.Jahrhundert zurück. Er erbaute die erste Burganlage auf der Felsenerhebung des Hornwaldes zwischen Emmendingen und Sexau. Im Jahr 1127 wurde die Burg erstmals in einer Urkunde von Bischofs Uldarich von Konstanz – Allodium ad Hahberg erwähnt. Im Jahr 1161 wurden auf der Hochburg der Vertrag über den Kauf von Grund und Boden zur Gründung des Klosters Tennebach in Gegenwart von Markgraf Hermann IV. von Baden und Adeligen aus dem Breisgau unterzeichnet. Heinrich I. Markgraf von Baden begründete 1218 die Linie der Markgrafen von Baden-Hachberg mit Sitz auf der Hochburg. Nach dem Tod von Markgraf Otto I , der in der Schlacht bei Sempach zwischen den Habsburgern und den Eidgenossen gefallen war, wird die Burg und die Herrschaft Hachberg zwischen seinen Brüdern Johann und Hesso aufgeteilt. Im Jahr 1418 erwirbt Markgraf Bernhard I. von Baden die Burg und Herrschaft von dem völlig verschuldeten Markgrafen Otto II. Während im Krieg 1424 zwischen dem Oberrheinischen Städtebundes und Markgraf Bernhard I. vom Baden Emmendingen völlig zerstört wurde kann sich die Burg behaupten, auch 1525 versuchten aufständische Bauern vergebliche die Burg zu stürmen. In den darauf folgenden Jahren zwischen 1553 und 1577 wurde die Burg nach damaligen Kenntnissen über die Befestigungsbauweise durch Markgraf Karl II neu gestaltet. Im 17. Jahrhundert erfolgte durch Markgraf Georg Friedrich der weiter Ausbau zur Landfestung, dabei entstanden sieben Bastionen rund um den Berg. Nach zwei jähriger erfolgreichen Belagerung durch Truppen der Katholischen Liga im 30- jährigen Krieg ( 1634-1636) wurde die Hochburg geschleift und in den Jahren zwischen 1660 bis 1678 wieder aufgebaut. Der Friede von Nymwegen (1679) beendet den Holländischen Krieg, Freiburg und Breisach werden den Franzosen zugesprochen, darauf hin erfolgt im Jahr 1681 die freiwillige Zerstörung der Wehranlage um einem Präventivschlag der Franzosen entgegen zu wirken. Die Oberburg wurde während eines Brandes 1684 vernichtet. Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. besetzen die Anlage 1688 und sprengen anschließend die noch vorhanden inneren Festungswerke. 1698 wird ein Wiederaufbau aus Kostengründen verworfen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden erste bauliche Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen eingeleitet und seit 1971 wird die Burganlage durch den Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg mit Sitz in Emmendingen und seinen Helfern in ehrenamtlicher Arbeit betreut. In der Burganlage befindet sich ein Museum das zwischen April und Oktober an Sonn- und Feiertagen geöffnet ist.

    Luftbild Urheber: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg 16_emmendingen_luft_20100429_foto-achim-mende_4947_ssg-pressebild

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