Gengenbach in Kinzigtal

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Einträge Kategorie: Städte/OrteEinträge Tags: kinzigtal und schwarzwald

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  • Gengenbach gilt allgemein als das badische Nizza. Tatsächlich verfügt das Städtchen über eine wunderschöne historische Altstadt. Das am Eingang zum Kinzigtal gelegene Gengenbach lädt mit seiner Klosterkirche, den verwinkelten Gassen und mit den historischen Fachwerkhäusern zum Bummeln und Verweilen ein. Das in der Vorgebirgszone liegende Gengenbach ist von Wald- und Reblandschaft geprägt. Begünstigt durch seine klimatische Lage wird in Gengenbach seit einem Jahrtausend Wein- und Obstbau betrieben. Der größte Teil der Gemeindefläche ist allerdings bewaldet. Die Niederungen sind von Mischwald, die Höhen von Nadelwald geprägt. Gengenbach ist zusammen mit Berghaupten und Ohlsbach eine Portalgemeinde des Naturpark Schwarzwald
    Mitte/Nord.

    Die Geschichte von Gengenbach

    Die Besiedlung begann in der Römerzeit von 73 bis 260 n. Chr., aus der viele Funde wie Votivsäulen, Münzen und ein freigelegter Ziegelofen zeugen. Die Römerstrasse von Straßburg nach Rottweil führte damals durch Gengenbach. Nach den Römern folgten die Alemannen, die sich 486 König Chlodwig unterwarfen, somit kam Gengenbach zum fränkischen Königshof. Die Christianisierung erfolgte unter dem fränkischen Herzog Ruthard, der zusammen mit dem Abtbischhof Pirmin das Kloster Gengenbach 725 gründete. Um die Klostermauern ließen sich immer mehr Bauern und Handwerker nieder, diese Entwicklung führte 1230 zur Verleihung des Stadtrechts.
    Die Reformation und die Gegenreformation,sowie der 30- jährige Krieg gingen im 16. Jhd und 17.Jhd nicht spurlos an Kloster und Stadt vorbei. Die schlimmsten Jahre waren 1643 als Gengenbach mehrmals von Truppen Bernhards von Weimar geplündert wurde und 1689 als die Stadt auf Geheiß des französischen Sonnenkönigs völlig niedergebrannt wurde. Mit großem Fleiß wurde die Stadt wieder aufgebaut und erhielt ihr heutiges Stadtbild. Von großer Bedeutung für Gengenbach waren 1860 der Abschluß der Kinzigregulierung und der Bau der Schwarzwaldbahn 1866. Der ganze Stadtkern wurde 1955 unter Denkmalschutz gestellt.

    Die Stadtmauer und Türme von Gengenbach

    Das Wahrzeichen der ehemaligen Reichstadt, der Kinzigtorturm, ist ein Bauwerk der Verteidigungsringmauer, die heute noch teilweise erhalten ist. Bei einem Rundgang durch die Stadt stößt man immer wieder auf kleinere und größere Teile dieser Mauer und kommt an den anderen Türmen,die das Stadtbild von Gengenbach prägen, vorbei. Die ersten Teile der Stadtmauer stammen aus dem 12.Jhd., im 14.Jhd. wurde die Stadtmauer weiter ausgebaut und mit einem Wehrgang versehen.

    Der Niggelturm,

    dieser Turm war nicht in die Wehranlage einbezogen, sondern diente als Wach-und Gefängnisturm. Der viereckige Unterbau des Turmes stammt aus dem 14. Jhd. und wurde im 16 Jhd. mit einem achteckigen Aufbau und einem markanten Umgang versehen. Heute beherbergt er das Narrenmuseum, in dem die traditionelle alemannische Fastnacht gezeigt wird.

    Der Kinzigtorturm,

    der heute als Museum genutzt wird, ist der mächtigste der 4 Türme und hatte in der Vergangenheit verschiedene Aufgaben. Von der Turmwohnung aus war er Tag und Nacht besetzt und die Türmer hielten Wache über die Stadt. Die Aufgabe der Türmer war die nahenden Flösse aus dem Kinzigtal oder Händler, die die Stadt passieren wollten, mit Zoll zu belegen. Weitere Aufgaben war der Brandschutz und das Ansagen der Stunde.

    Das Obertor,

    wurde nach dem großen Brand von 1689 wieder aufgebaut und geht von einem viereckigen Grundriss in einen achteckigen über. Der Wach- und Wehrturm ist gleichzeitig eines der Stadttore, auf dessen zur Stadt gewandten Seite findet man das Stadtwappen von 1618 und eine Sonnenuhr.

    Der Schwedenturm,

    nur wenige Schritte von der Stadtmitte aus, trifft man auf die ehemalige Stadtbefestigung und den Schwedenturm. Dieser halbrunde Turm ist zur Stadt hin offen und diente als Wehrturm. Er ist mit einer Treppe versehen und bietet einen reizvollen Blick in die Stadt.

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