Citadelle Bitche

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Einträge Kategorie: Schlösser/Burgen/Klöster

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  • Citadelle Bitche

    Die Lage der imposanten Festung in Bitche ist einzigartig, sie wurde auf einem 360 Meter langen und 60 Meter breitem Sandsteinplateau errichtet und ragt 80 Meter über die Stadt Bitche und die Umgebung. Die Zitadelle liegt einem seit dem frühen Mittelalter wichtigen Knotenpunkt zwischen Elsass, Lothringen und Rheinland-Pfalz.

    Für die Besichtigung der Kassematten im Inneren der Zitadelle sowie eine Umrundung der Festung sollten 2 Std. eingeplant werden. Für den Rundgang durch das Innenleben der Festung von Bitche erhält man beim Kassenhäuschen nach der Entrichtung des Eintrittpreise einen Kopfhörer der werden des Rundganges Informationen bei den einzelnen Stationen Preis gibt. Während des Rundganges kommt auf mehreren Ebenen innerhalb der Zitadelle durch mehreren großen aus dem Felsen gehauenen Räume, die das Leben der Besatzung miterleben lassen. Es sind Räume wie das Hospital, Küche, Unterkünfte für Offiziere und Soldaten zu besichtigen. Während im Inneren eher ein beklemmendes Gefühl der Enge aufkommt, hat auf dem „ Dach“ der Zitadelle eine herrlichen Rundumblick über die Stadt und die Umgebung. Hier befinden sich auch die Kapelle der Festung sowie ein Café.

    Geschichte der Zitadelle von Bitch

    Erste Erwähnung finden sich in einem Brief von 1170 in dem Herzog Matthäus I. von Lothringen den Graf von Saarwerden auffordert die Einwohner und die Grenzen seines Lehens „Bitis Castrum“ zu respektieren. Eine weitere Erwähnung des Lehens findet sich im Jahr 1172 als Familiengut der Herzöge von Lothringen. Diese errichteten eine Burg auf dem Schlossberg in Lemberg. Nach der Aufteilung des Zweibrückener Landes unter den Söhnen des Grafen Heinrich II, ging 1286 das Amt Lemberg an dessen den ältesten Sohn Eberhard I. Diesem gehörten auch die Burgen Morsberg, Linder und Saargemünd, die er 1297 mit dem Herzog Friedrich III von Lothringen gegen das Lehen Bitch tauschte und dadurch die Burg und die Herrschaft über Bitche erhielt. Noch im selben Jahr begann er seine Regierung in Bitche einzurichten und erneuerte die Burg auf dem Felsplateau.

    Das Bitche ein wehrhafte Burg ist , musste Kurfürst Ruprecht im Jahre 1366 erfahren.

    Er verbündete sich mit anderen Fürsten, Grafen, Herren und Städten , um die Grafen Simon und Hanemann „nebst deren Gemeinen in der Burg zu Bitsch“ unschädlich zu machen. Diese zeichneten sich durch außerordentliche Gewalttätigkeiten und Räubereien aus. Zu einem Kampf kam es nicht, wer klein beigab ist leider nicht bekannt. Während des Bauernkriegs 1524 bis 1526 wurde die Burg teilweise zerstört. Während des Dreißigjährigen Krieges, im Jahr 1634 wurde die Burg durch die Franzosen eingenommen. Durch die Verweigerung von Herzog Karl V die Bedinungen von Nimwegen (1679) anzunehmen, wurde Lothringen annektiert und viel an Ludwig XIV. Auf einen früheren Ratschlag von Marschall Turenne, beauftragte Ludwig XIV seinen Festungsbauer Vauban mit dem Ausbau der Burg. Der Festungsbau dauerte von 1683 bis 1697 und verschlang 2.500.000 Livres d’or, eine riesige Summe für die damalige Zeit. Durch geschickte Ausnutzung des Geländes gelang Vauban eine mehrstufigen Anordnung der Geschützetagen. Durch den Frieden von Rijswijk im Jahr 1697 viel die Festung an Leopold I., Herzog von Lothringen. Die Franzosen, die Bitche verlassen mussten, sorgten dafür, dass alle Befestigungen die sie gerade erbaut hatten wieder zerstört wurden. Nach dem Tod von Herzog Leopold I wurde Lothringen Frankreich zugesprochen, dieses hatte sich durch die Vereinbarung von Meudon (1736) das Recht vorbehalten, seine zuvor verlassenen Festungen, darunter auch Bitche, wieder aufzubauen. Der Graf von Bombelles, erhielt den Befehl die Zitadelle wieder aufzubauen. Der Umriss von Vauban wurde beibehalten, und vom Militäringenieur Cormontaigne modernisiert. In diesen Jahren entstanden die Festung, die heute noch das Stadtbild von Bitche prägt. Der gesamte Sandsteinfelsen wurde dabei von einem Labyrinth aus in den Fels getriebener Gänge, Kasematten und großen Hallen durchzogen. Die Arbeiten erstreckten sich bis 1765, wie eine Gedenkplatte im Dreiecksgiebel des Haupttors der Zitadelle zeigt. Ihre glorreichsten Tage in ihrer Geschichte erlebte die Zitadelle während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870-1871. Während der 230 Tage lang dauernden Belagerung, überstand die Zitadelle unter dem Kommando des Kommandanten Teyssiers, den Angriffen einer Armee von 7000 Bayern. Die trotz schwerster Bombardierungen die Festung nicht einnehmen konnten. Der Waffenstillstand wurde am 18. Januar 1871 unterzeichnet. Teyssier erhielt aber keinen offiziellen Evakuierungsbefehl und leistete bis zum 27. März 1871Wiederstand. Erst eine in Festung geschossene Zeitung überzeugte die Besatzung von dem Waffenstillstand.

    Als das Moselgebiet im Jahr 1871 an Deutschland fiel, übernahm eine Preußische Garnison die Festung. Während des Ersten Weltkrieges spielte die sie keine Rolle und nach dessen Ende im Jahr 1918, ging sie wieder in den Besitz von Frankreich zurück.

    Der Zweite Weltkrieg und die Bombardierungen durch amerikanische Alliierten beendeten endgültig die militärische Nutzung der Zitadelle.

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